Ernährung

Das Thema Ernährung ist Inhalt unzähliger Bücher. Das Thema in seiner Komplexität erfassen zu wollen, ist fast unmöglich und würde den Rahmen dieses Beitrags bei Weitem sprengen. Was andere in unzähligen Büchern und Artikeln schon vortrefflich beschrieben, erforscht und entdeckt haben, muss nicht wiederholt werden.

Essen ist für viele von uns weitaus mehr als reine Nahrungsaufnahme, es ist verbunden mit Emotionen, Einstellungen, Glaubenssätzen, Erfahrungen und oft geprägt von Zeitströmungen.

Es gibt unzählige Ernährungsformen, welche teilweise sehr dogmatische Ansätze haben und deren Durchführung zu mehr Frustration als Wohlbefinden führt. Viele Menschen, die auf der Suche nach einer für sie passenden Ernährungsform sind, werden häufiger verwirrt als fündig.

Dogmatisch strikte Ernährungsformen sind auf die Dauer kaum erfolgreich lebbar und vor allem nicht auf jeden Menschen übertragbar. Bedürfnisse, Lebensgewohnheiten und -umstände, die Bereitschaft, die eigenen Ernährungsgewohnheiten umzustellen, sind so vielfältig, wie die Menschen selbst.

Natürlich wissen wir, dass es aufbauende, vitalisierende LEBENSmittel gibt und solche, die uns weniger Energie und Kraft geben.

Letztlich müssen wir uns jedoch darüber klar werden, was wir mit unserer Ernährungsform erreichen wollen, welche Gewohnheiten wir bereit sind zu verändern und ob die Veränderung dauerhaft oder nur einem zeitlich begrenzten Ziel dienen soll.

Es gibt jedoch unzählige Lebensmittel und viele Anpassungsmöglichkeiten im Ernährungsstil, die für Erleichterung von Beschwerden sorgen, zu einem besseren Wohlbefinden führen und uns mehr Energie geben. Diese Veränderungen können zu Resultaten führen, die motivieren, eine Umstellung dauerhaft leben zu wollen.

Wer mehr Energie, Kraft und Vitalität verspürt, empfindet oft eine mentale und physische Leichtigkeit, die das allgemeine Wohlbefinden erheblich steigert.

Ich selbst habe viele Ernährungsformen mehr und weniger erfolgreich und lange ausprobiert und schliesslich meine ganz Persönliche gefunden, die sich je nach Lebensumstand, Jahreszeit und Befinden ändern kann. Es gibt jedoch einige Grundsätze, an die ich mich mit ganz wenigen Ausnahmen halte.

  • Nahrungsmittel sollen Lebensmittel sein!
  • Lebensmittel sollen soweit wie möglich so belassen sein, wie die Natur sie uns schenkt.
  • Lebensmittel sollen, wenn möglich, keine langen Reisen hinter sich haben.
  • Weizen und Zucker sehr massvoll oder gar nicht verzehren-der Darm dankt es uns.
  • Esse nur, wenn du wirklich Hunger hast-tendenziell essen viele von uns zu viel!
  • Hör auf deinen Körper-er sagt dir sehr genau, was er braucht.
  • Ausnahmen bestätigen die Regel, sollen aber nicht zur Regel werden!